Autor Thema: Neurierig bin ich ...  (Gelesen 4555 mal)

Jutta

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Neurierig bin ich ...
« am: Februar 02, 2016, 11:47:51 Vormittag »
Hallo liebe Schreibfreunde,

zurzeit habe ich nicht allzuviel Zeit, aber, ich bin neugierig und möchte euch alle besser kennenlernen dürfen. :-).
Deshalb habe ich mir überlegt, am Besten lernt man Leute kennen, wenn man ihnen Fragen stellt und deshalb hier erstmal eine:

Wie seid ihr zum Schreiben gekommen, was war der Auslöser?

Für eure Antworten und Mühe bedanke ich mich herzlich!

Liebe Federgrüße
Jutta

Jutta

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Re: Neurierig bin ich ...
« Antwort #1 am: Februar 02, 2016, 12:04:09 Nachmittag »
Ich mache mal umgehend den Angfang :-).

Seit 1999 bin ich Witwe und hatte viele Jahre gebraucht, bis ich wieder aus meinem Tief herauskam. Nachdem ich eine schlechte Erfahrung mit einer Beziehung machte, zog ich um. Es vergingen wiederrum einige Jährchen, ehe ich mich in meinem neuen Umfeld eingelebt hatte und ich wieder Lust auf das Schreiben bekam.
Ich hatte als Jugendliche bereits geschrieben, keine literarischen Texte, aber Briefe mit vielen Menschen aus aller Welt.
Als ich wieder einen Mann kennenlernte, machte ich eine Entdeckung, während ich erotische Geschichten schrieb und da war sie, die Idee.

Seit 2012 im September begann ich wieder richtig zu schreiben, jedoch musste ich rasch feststellen, dass ich Hilfe aus erster Hand brauche.
2013 im Herbst begann ich den Kurs "Schreibwerkstatt" bei der VHS meiner Heimatstadt zu besuchen und bin noch heute dabei :-).
Im August 2014 hatte ich mich dazu entschlossen das Studium "Autor werden ... professionell schreiben lernen", bei der SGD zu belegen, womit ich heute noch beschäftigt bin.

In den letzten Wochen bin ich leider nicht allzusehr zum Schreiben gekommen, weil ich mit Renovierungsarbeiten beschäftigt bin, um voraussichtlich im März in mein neues Domizil zu ziehen. Aber die Lust zum Schreiben ist stark, sodass ich viel meine E-Mails beantworte und in den Foren schreibe. Gelegentlich bemühe ich mich mein Tagebuch zu führen. Aber bald ist es geschafft und ich kann mich wieder mit Volldampf an das Schreiben machen, worauf ich mich enorm freue.

Warum ich überhaupt schreibe, ist, weil ich darin viele meiner Gefühle, Gedanken, meinem Wissen und meiner Erfahrungen einfließen lassen kann. Außerdem finde ich es großartig wundervolle Geschichten zu gestalten, in denen sich Leser wieder finden können, oder einen Aha-Effekt erleben, weil sie das auch erlebt haben und wissen, sie sind mit ihrem Problem nicht alleine.

Erfolge konnte ich bisher keine einheimsen, nur, dass ich in einer Anthologie, die Claus Beese herausgeben (Tannengrün und Plätzchenduft) hatte, dabei sein durfte, und zwar, mit dem Gedicht "Weihnacht".

Ich freue mich von euch zu erfahren, wie ihr zum Schreiben gekommen seid und darauf, dass ich bald wieder "richtig" loslegen kann.

Liebevolle Federgrüße
Jutta

Felix

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Re: Neurierig bin ich ...
« Antwort #2 am: Februar 17, 2016, 11:03:06 Vormittag »
Hi,

also bei mir hat es in der Realschule, ich schätze mal 8./9. Klasse angefangen mit Gedichten.
Wir hatten damals »den Leopard« von Rilke.

Leider sind die paar Gedicht, welche damals entstanden mittlerweile alle verschwunden.

Irgendwann mit so 18-20 Jahren hatte ich dann die Idee ein Drehbuch zu schreiben, das hat aber nicht lange angehalten. Es waren glaube 10-20 Seiten.
Wenn man Probleme mit der Rechtschreibung hat, ist Motivation halt auch schwer zu finden.
Im Laufe meines Studiums, lernte ich einen Professor kennen, welcher mal zu mir meinte »Ihr Schriftbild ist ja ähnlich dem meinen« und » es freut mich, wenn ich Leute kennenlerne, denen es wie mir geht«
Er ging sehr offen damit um, hatte aber bereits Bücher verlegt und war ehemals Dekan der FH Frankfurt.
Das gab mir Hoffnung was möglich ist.
Beim Schreiben meiner Diplomarbeit arbeitete ich, so wie es sein muss, an einem sehr langen Text. Zeitgleich entdeckte ich historische Romane für mich(das meiste was ich vorher lass, war Harry Potter (zum x-mal.))
Dann währen dieser Phase kam mir bei einem Film eine Idee, die sich im Kopf entwickelte. Selbstverständlich hatte ich zu dem Zeitpunkt keine Kapazitäten, also schriebe ich sie auf und machte mir immer, wenn mir was einfiel Notizen.
Ich glaube mittwochs gab ich meine Diplomarbeit ab und machte mich freitags ans Buch. An dem Tag stand dann mein erstes Kapitel.
9 Monate später war ich fertig (2010)und lies es lange Ruhen.
Seit 2014 bin ich dann wieder aktiv geworden.

Jutta

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Re: Neurierig bin ich ...
« Antwort #3 am: Februar 19, 2016, 08:39:37 Vormittag »
Hallo Felix,

danke für deine Antwort.

Ja, alles braucht seine Zeit und, bis es endlich so weit ist, dass man sein Werk ans Tageslicht bringt dauert eben, weil vieles überarbeitet werden muss.
Fehler sind menschlich, aber besser ist es, wenn man nachschaut, ob alles in Ordung ist, ehe man es in die Welt der Leser sendet.
Dein Text ist großartig, aber hätte sicherlich eine genaue Ansicht gebraucht ;-). Na ja, wir lernen nie aus, bis das der Deckel sich über uns schließt. ;-).

Wenn ich dir etwas Empfehlen darf, schreibe deine Texte in einem deiner Schreibprogramme, wo du überprüfen kannst, welche Fehlerchen dich erwischt haben. Gewiss, ich bin nicht perfekt, aber bemüht. :-).

Du bist zudem der Einzige, der sich hier einbringt, jeden Falls im Augenblick, was ich wundervoll finde, denn das Forum ist enorm still. Danke, dass du zum Lesen beiträgst!!!

Ich wünsche dir viel Spaß und Freude bei deiner Arbeit und vor allem eine erfolgreiche Zeit!!!

Viele Federgrüße
Jutta

Felix

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Re: Neurierig bin ich ...
« Antwort #4 am: Februar 24, 2016, 08:01:31 Nachmittag »
Hallo Jutta,

tatsächlich habe ich den Text mit Papyrus(zumindest mit der Probeversion) geschrieben.
Aber vermutlich kann ich mit etwas Erfahrung, hier noch mehr rausholen.

Glücklicherweiße gibt es bei Veröffentlichungen immer noch ein Lektorat.

Ich finde auch schade, dass es hier so still ist.
Die Qwertz ist informativ, der von Jasmin eingerufene Stammtisch bringt einem voran, aber das Forum...
Und das wo es Autoren als Zielgruppe hat, irgendwie schon Ironisch.

Liebe Grüße Felix

Jutta

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Re: Neurierig bin ich ...
« Antwort #5 am: März 15, 2016, 12:17:00 Nachmittag »
Hallo Felix,
dem stimme ich dir zu, hier ist es still. Das liegt wohl daran, dass wir alle viel zu tun haben. Jetzt steht die Buchmesse in Leipzig an, wo einige von unseren Mitgliedern hingehen werden. Es ist eben, wie es ist, aber du kannst dich auch bei der Autorenwelt anmelden, wo sich viele tummeln, um mehr Wissen zu bekommen. Ich bin unter anderem auch dort anzutreffen. Zurzeit habe ich drei Foren, in denen ich aktiv bin, das hier, die Autorenwelt und die Plattform meines Ferstudiums besuche ich möglichst regelmäßig.
Warum so wenige hier schreiben, kann ich nicht absolut beantworten, aber viele sind eben aktiv, haben ihren Beruf und schreiben nebenher. Manch andere geben Seminare, Workshops, Kurs oder befassen sich mit ihrem Projekt, das es auf die Beine zu stellen gilt. Aber nicht verzagen, es wird sicherlich bald aktiver werden, die Hoffnung sollte jeden Falls nicht aufegeben werden.

Fröhliche Federgrüße
Jutta